Was den Panzerknackern der Vergangenheit der Schweißbrenner war, ist den Cyberkriminellen der Gegenwart die Maus: Finanzdienstleister müssen ihre Kompetenz im Bereich IT-Sicherheit ausbauen, um den Diebstahl von Geld und Identitäten zu verhindern.

Vor allen Big-Data-Träumen steht die Schaffung der internen Grundlagen: fehlende Kundeneinwilligungen, Daten-Silos etc. stellen ganz praktische Herausforderungen dar. Schaffen Sie daher schon heute die Plattform für nutzbare Daten.

Wenn Beratungsangebote die Existenzberechtigung für Filialen und Mitarbeiter bilden, müssen die Beratungsprozesse gleichzeitig einzigartig, compliant und effizient sein. An digital unterstützen Prozessen führt daher kein Weg vorbei.

Coopetition steht für einen Zustand, in dem man gleichzeitig kooperiert und im Wettbewerb steht. Ob im Front- oder Backoffice: Banken müssen alle Effizienzmöglichkeiten ausloten – bis hin zu Joint-Ventures mit Wettbewerbern.

PSD2 war ein klares Zeichen: Open Banking wird herbeireguliert. Retail Banken müssen jetzt strategisch und technisch reagieren, indem Sie eine Plattform-Strategie erarbeiten und umsetzen.

Ein Blick ins Versicherungsgeschäft zeigt die Macht der Vergleichsportale. Erfolgreiche Retail-Banken formulieren jetzt eine Strategie, um auf den Angriff der Portale zu reagieren.

Digitale Beiboote der Auslandsbanken und Internet-Konzerne (die „GAFA“) sind ernstzunehmende Wettbewerber – immunisieren Sie sich jetzt über gezielte Weiterentwicklungen Ihres digitalen Angebots.

Fintechs und Banken sind jetzt schon in einer symbiotischen Beziehung. Banken brauchen die Agilität und Innovation der Fintechs; Fintechs brauchen die Kundenbeziehungen der Banken. Sichten Sie daher den Markt konsequent, um komplementäre Technologien zu finden.

S-VersicherungsService der Stadtsparkasse München weitet Abrechnungsservice auf andere Sparkassen aus

„Im Ergebnis sind wir nun in der Lage, mehr als eine Verfünffachung der Stückmenge sowie eine Verdreifachung des Geschäftsvolumens abzuwickeln – ohne nennenswerte Personalaufstockung.“

Peter Streit, Geschäftsführer S-VersicherungsService der Stadtsparkasse München GmbH

Der S-VersicherungsService der Stadtsparkasse München GmbH setzt seit 1998 FiANTEC erfolgreich für die Abrechnung und Vertriebssteuerung seiner Vertriebswege ein. Über die Jahre hinweg wurde das Geschäftsfeld kontinuierlich ausgebaut und darauf geachtet, dass der administrative Aufwand hierbei so gering wie möglich bleibt. „Im Ergebnis sind wir nun in der Lage, mehr als eine Verfünffachung der Stückmenge sowie eine Verdreifachung des Geschäftsvolumens abzuwickeln – ohne nennenswerte Personalaufstockung.“, so Herr Peter Streit (Geschäftsführer S-VersicherungsService der Stadtsparkasse München GmbH). Heute werden neben dem eigenen Geschäft noch drei weitere Sparkassen durch den S-VersicherungsService betreut und in FiANTEC mit eigenen Mandanten verwaltet.

Ablösung von zwölf Altsystemen durch FiANTEC in nur 13 Monaten

„Für die Umsetzung eines solchen Projekts, wie wir es mit FiANTEC durchgeführt haben, braucht man leistungsstarke, verlässliche und vor allem flexible Partner.“

Manfred Strauch, Head IT for Finance/Corporate Shared Services Swiss Life Schweiz

Zusammenfassung des Projekts

Schnelligkeit und Flexibilität waren bei der Implementierung von FiANTEC für die Provisionierung und Vertriebsstammdaten der Swiss Life Schweiz gefragt. Innerhalb von nur 13 Monaten mussten verschiedene Altsysteme durch ein Standardsystem ersetzt werden. Heute werden über 14 Vertriebskanäle mit mehr als 20 Produktfactories in FiANTEC abgebildet. Dabei müssen etliche Mutationstypen, Provisionsarten und Provisionsvarianten etc. bei der Vergütung korrekt berücksichtigt werden.

Ein Vorzeigeprojekt mit Pilotcharakter

Schnelligkeit und Flexibilität waren bei der Implementierung von FiANTEC für Provisionierung und Vertriebsstammdaten bei der Swiss Life gefragt. Unter Zeitdruck mussten Altsysteme durch ein Standardsystem ersetzt werden.

Die Herausforderungen an Unternehmen wie Swiss Life, die von einem erfolgreichen Vertrieb leben, sind vielfältig. Die IT muss die großen Datenbestände laden, analysieren und zielgerichtet den Mitarbeitern zur Verfügung stellen.

Die unterschiedlichen Vertriebskanäle müssen verknüpft und Kunden qualitativ hochwertig sowie schnell betreut werden. Weiterhin ist es zwingend notwendig, Provisionierungen möglichst fehlerfrei und flexibel zu gestalten. Diese hohen Anforderungen verlangen vom Management ebenso Veränderungsprozesse wie auch von den Mitarbeitern.

Swiss Life, als modern denkendes Unternehmen, hat schnell auf diesen Wandel reagiert und erkannt, dass nur effektive und innovative IT-Systeme diesen Forderungen gerecht werden können.

Innovation lebt von Flexibilität

Projekte wie die Ablösung historisch gewachsener Altsysteme durch Standardsoftware FiANTEC bei Swiss Life Schweiz machen deutlich, wie wichtig eine partnerschaftliche Kooperation zwischen Kunden und Dienstleister ist und weshalb gerade Flexibilität sowie Pragmatismus den erfolgreichen Einsatz innovativer IT-Projekte ermöglichen.

Die IT ist unter anderem der „Assistent“ des Vertriebs und mit seinem Service ein Garant für motivierte Vermittler und zufriedene Kunden. Die gesamte Finanzdienstleistungsbranche lebt von einer funktionierenden IT und wird zukünftig mit ihrer Hilfe große Herausforderungen zu bewältigen haben.

Das Management muss permanent die vorhandenen Systeme hinterfragen und wie bei Swiss Life Optimierungen zulassen, um den veränderten Anforderungen gerecht werden zu können. Die Systemoptimierung mit FiANTEC bei Swiss Life wurde unter einem engen Zeitfenster durchgeführt. Die Implementierungszeit für den Bereich Vertriebsstammdaten, vom ersten Analyseworkshop bis zur Produktivsetzung, betrug gerade einmal elf Monate und für die Provisionierung 13 Monate.

Trotz des Zeitdrucks konnten die Vorzüge der Software FIANTEC reibungslos in die vorhandene Systemlandschaft integriert werden. Der Fokus des Auftrags lag für die Software-Experten auf zwei Schwerpunkten. So wurden im Projekt Vertriebsstammdaten die Informationen der Vermittler mit den Kontakt- und Personendaten sowie den Verträgen übernommen und zentral in FiANTEC migriert.

Die Herausforderung bestand dann darin, die dazugehörigen Kundeninformationen und sämtliche Betreuungsinformationen aus den unterschiedlichen Altsystemen zu übernehmen. Heute können diese bedienerfreundlich und schnell von den Mitarbeitern der Swiss Life abgerufen werden, was die einzelnen Geschäftsprozesse stark beschleunigt.

Der Datenaustausch mit Kooperationspartnern der Swiss Life Schweiz wurde zudem mit automatischen Schnittstellen weitergeführt. Daneben wurde in einem zweiten Projekt die Provisionierung und Abbildung der Vergütungssystematik angegangen. Hierfür wurden die notwendigen Daten aus dem System gezogen, was den Mitarbeitern eine automatisierte Abrechnung ermöglicht. Daten und Informationen sind das Herzstück des Vertriebs und gerade für ein Unternehmen wie Swiss Life die Grundlagen für erfolgreiche Geschäfte.

Sind Datenbestände nicht auf dem neuesten Stand oder kommt es zu Unregelmäßigkeiten bei der Provision oder gar zu Komplikationen bei der Weiterverarbeitung von Kundenanträgen, sind Umsatzeinbußen vorprogrammiert.

Optimierte Datenbestände

Die Optimierung der Datenqualität war deshalb eine der entscheidenden Aufgaben für FiANTEC bei der Durchführung des Swiss Life-Projekts. Beim Laden der Daten aus den Altsystemen in das neue System wurden bereits alle Geschäftsregeln berücksichtigt, was zu einer deutlichen Verbesserung der Datenqualität führte. Da Swiss Life über unterschiedliche Vertriebskanäle verfügt und von einem starken Außendienst getragen wird, profitiert es von dem leistungsstarken FiANTEC-System für Vertriebsstandards. Dabei wird die große Datenmenge nach Regionen, Teams und Geschäftsstellen abgebildet und im System gespeichert.

Weiterhin werden dem Außendienst regionale Informationen bis hin zur Hausnummer des Kunden zur Verfügung gestellt, um effizient arbeiten zu können. Gerade diese Merkmale von FiANTEC überzeugten die Swiss Life Schweiz: „Die Möglichkeit, schnell, effizient und innerhalb des eigenen Bereiches auf veränderte Marktbedingungen reagieren zu können, ist ein entscheidender Vorteil,“ so Manfred Strauch. Eine stets große Herausforderung bei der Implementierung von neuen Systemen ist die Integration in die bestehende Systemlandschaft und der somit notwendige Aufbau von Schnittstellen.

FIANTEC verfügt unter anderem über Webservices, mit denen Informationen mit den Um-Systemen ausgetauscht werden können, um beispielsweise Kundenschutzvereinbarungen einzuhalten. Weiterhin ist das System bereits in den Angebotsprozess mit eingebunden. Wenn aus dem CRM, der Angebotssoftware oder dem Portal heraus Geschäfte generiert werden, wird der anschließende Prozess vollautomatisch abgewickelt, ohne dass ein Mitarbeiter im Innendienst Daten per Hand in das System eingeben muss.